Sonntag, 21. Oktober 2007

Kühlkreislauf die Erste

Gestern habe ich mir den Kühlkreislauf vorgenommen. Der hat mir schon immer Kopfzerbrechen bereitet; die Anleitung schweigt sich hierzu wieder mal aus. Ich habe gehofft, dass im eingebauten Zustand alles etwas klarer würde.
Die Verbindung von Turbo zu Ladeluftkühler war noch einigermassen offensichtlich.

Ein zweites, gebogenes Alurohr mit zwei zusätzlichen Ausgängen, dass ich von Irmscher bekommen hatte, war dann aber nicht mehr ganz so selbsterklärend. Nach langer Suche habe ich dann endlich herausgefunden, wo der einzig mögliche Ort ist, wo das aufgrund der Biegung hinkommen könnte. Unter dem Luftsammler verläuft ein Teil aus Hartplastik, welches wohl als eine Art Ölkühler fungiert und gleichzeitig die Ausgänge für den Wärmetauscher für die Heizung beherbergt. Das muss offensichtlich raus da, wenn man dieses Irmscher Alu-Rohr verwenden will. Da ich keine herkömmliche Heizung verbauen will, fliegt es dann auch raus.
Dazu muss erst mal der Luftsammler weg.


Der Schlauch mit der gelben Kupplung hier war wohl der Unterdruckschlauch für den Bremskraftverstärker oder etwas ähnliches. Der fliegt bei der Gelegenheit auch gleich raus. Hier muss ich mir noch überlegen, wie ich die Öffnung verschliessen will, entweder kann ich statt der Kupplung, die in den Sammler eingeschraubt war eine "normale" Schraube einschrauben (leider weiss ich nicht genau, was das für eine Schraube sein sollte, rein von den Abmessungen ist das ca. M14; könnte aber auch ein spezielles Gewinde (Sanitärbereich?) sein) oder aber ich lasse die Kupplung drin und verschliesse bloss den Eingang.
Unter dem Luftsammler kommt dann das schwarze Plastik-Teil zum Vorschein. Nun merke ich auch, dass die beiden Ölleitungen, die mir beim Keilriemenspanner noch im Weg waren, komplett mit dem Teil raus können.
Anstelle dessen kommt nun das schon angesprochene gebogene Alurohr rein. Die Schlauchverbindungen sind übrigens passend geschnittene alte Schläuche, die sind nur provisorisch, bis ich im Detail weiss, wo was hinkommt, dann werden diese alle durch neue Schläuche ersetzt.
Womit allerdings der kleinere Anschluss oben nun verbunden werden muss, ist mir absolut nicht klar.
Genausowenig klar ist mir, wo der kleine Anschluss hier (auf der anderen Seite des Motors) hin muss... Der grosse geht in den Kühler, das zumindest ist einigermassen offensichtlich.
Auch der Kühlkreislauf des Turbos ist mir noch nicht ganz klar.

Sonntag, 14. Oktober 2007

Hochzeit

Der Motor ist drin Die Kardanwelle dran
Der Lüfter am Kühler
Und der Kühler am Seven

Verlobung

Im Rahmen fehlen die Bohrungen für die Silentblöcke für die Motorträger. Da ich weder Massangaben noch eine Schablone für die Bohrungen gefunden habe, blieb mir nichts anderes übrig, als den Motor einmal komplett in den Rahmen zu positionieren, damit ich die Bohrungen anzeichnen konnte.

Dabei ist mir auch gleich aufgefallen, dass am Getriebe Halterungen angebracht sind, die im Kardantunnel am GFK schaben. Da diese Halterungen im Seven nicht gebraucht werden, habe ich sie weggeflext.


Als der Motor drin war habe ich festgestellt, dass so die Kardanwelle nur sehr schwer resp. gar nicht in den Rahmen eingeschoben werden kann, somit kommt diese vor dem definitiven Einbau des Motors schon mal rein.
Etwas, was ich schon beim Einbau des Differenzials hätte tun sollen, damals aber nur sehr schlecht hingekommen bin: es gibt noch eine weitere Halterung, deren Sinn mir zwar nicht ganz klar ist, aber nichts desto trotz verbaut wird. Dazu muss man für den Halter passende Löcher bohren. Die Passgenauigkeit lässt aber mal wieder zu wünschen übrig, die Löcher kommen bei mir gefährlich nahe an den Rand.

Und wenn wir schon dabei sind, gleich noch die Löcher für die Silent-Blöcke

Endlich wird der Tank verbaut, meine Unsicherheit wegen der korrekten Positionierung hat sich mittlerweile gelegt, da nun offensichtlich ist, dass er nirgends in den Weg kommt.
Das hier ist der Halter für die Sicherungen. Mein Karosserie-Seitenteil musste ich so positionieren, dass es im Inneren etwas über den Rahmen überhängt, was mir nun in den Weg kommt. Eine Möglichkeit wäre, beim Seitenteil etwas Material wegzuschleifen, ich hab mich aber entschieden, einfach ein paar Unterlagsscheiben unter den Sicherungshalter zu legen, funktionert genau so gut.
Zum Schluss habe ich noch einen Sprizwasser-Behälter montiert, der hier stammt aus einem Toyota Celica aus den 80ern, war damals ein Zubehörteil für die Heckscheibe, das Ding lag bei meinem Vater schon Jahrzehnte rum und ist damals nie gebraucht worden. Darunter sieht man eine Unterdruckdose vom Motor, die laut einem Bild in der Anleitung da hin muss.

Donnerstag, 27. September 2007

Der erste Lack

Da ich den Seven unbedingt auf den Rädern haben will, damit er bei Bedarf jederzeit aus dem Weg gerollt werden kann, habe ich mich entschlossen, die Seitenteile schon mal lackieren zu lassen. Damit müsste es eigentlich möglich sein die vordere Aufhängung definitiv zu verbauen und auch verbaut zu lassen. Die Haube, die eigentlich auch soweit fertig ist, habe ich auch gleich mit lackieren lassen. Die GFK Teile werden später folgen.

Vor dem wieder Montieren der Aufhängung habe ich noch einen Tipp beherzigt (an dieser Stelle danke an Silvio) und die oberen Kugelbolzen mit Hammerite eingestrichen, da die sonst offensichtlich nach einiger Zeit unansehnlich werden.



Mittwoch, 26. September 2007

Motor und Getriebe zum Dritten

Da der Motor doch schon 59'000 Km auf dem Buckel hat, wird gleich mal der Zahnriemen gewechselt. Dazu hatte ich zum Glück professionelle Unterstützung, alleine wäre ich zu unsicher gewesen, ob ich ihn nicht mit um den einen oder anderen Zahn verschobenen Kurbelwelle wieder zusammengebaut hätte... Ach ja, wer das Bild unten genau ansieht wird feststellen, dass da genau das der Fall ist, um einen Zahn verschoben. Wurde aber natürlich noch korrigiert. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass sich die Kurbelwelle nicht vollständig drehen lässt. Mir war dann aber auch relativ schnell klar, woran das lag: das abgeänderte Ölfangblech hätte ich an zwei Stellen nicht nur verbiegen sondern mit der Flex kürzen müssen. Da hätte ich wohl die Anleitung doch etwas genauer lesen sollen... nun gut, das war auch recht schnell behoben. Der neue Halter für den Keilriemenspanner. Um ihn einbauen zu können müssen die Ölleitungen etwas nach unten verschoben werden. Das geht einigermassen gut wenn man die Hohlschrauben an beiden Enden der Leitung löst, die Leitung etwas nach unten drückt und die Hohlschrauben wieder anzieht. Nur sollte man darauf verzichten, wie ich dabei eine Hohlschraube abzudrehen... Nun fehlt eigentlich nur noch der Keilriemen. Den kann ich leider noch nicht montieren, da mir bei der Lichtmaschine noch eine Schraube fehlt. Die Lichtmaschine ist übrigens eine mit 70 Ampere, regulär ist scheinbar bei diesem Motor eine mit 100 Ampere verbaut. Diese sei allerdings für diesen Wagen zu stark und würde die Batterie nach und nach zerstören.
Motor und Getriebe, fast bereit für den Einbau. Sobald ich die Schraube für die Lichtmaschine habe und den Keilriemen verbaut habe werde ich den ersten Einbauversuch wagen.

Sonntag, 26. August 2007

Carosserie anpassen

Vor der Lackierung müssen die Carosserieteile angepasst werden. Löcher für Schrauben und Scheibenwischer müssen gebohrt werden, Lüftungsschlitze und andere Anpassungen am GFK müssen geschnitten werden.

Obwohl grundsätzlich recht genau stimmen die neuen Alu-Seitenplanken doch nicht überall hundertprozentig. Da ich hier etwas unsicher bin und nicht irgendwo zuviel wegschneiden will, hat mir Urs Vogel angeboten, diese Anpassungen zu übernehmen.
Dieses Angebot nehme ich natürlich gerne an. Also einmal den Seven kurzerhand aufladen und zu Urs Vogel fahren.
So lernt man auch einige Tricks wie zum Beispiel das Anzeichnen mittels Abdeckband.
Die Nase wird nach Ausrichtung mit dem Frontbügel verklebt, erst mal mit Spachtel, wenn der getrocknet ist wird das ganze durch Laminieren verstärkt.
Auch die Bohrungen für Haubenscharniere und Haubenhalter macht man am besten vor dem Lackieren.
Jetzt müsste man bloss noch Bremsflüssigkeit einfügen und fertig wäre die Seifenkiste! :-)

Motor und Getriebe zum Zweiten

Mittlerweile habe ich den richtigen Getriebeflansch bekommen, jetzt fehlt mir nur noch das Tachorad, um das Getriebe vollständig zu haben. Dies kann allerdings auch erst nach dem Getriebeeinbau noch ergänzt werden, somit ist das Getriebe nun für den Einbau bereit.

Beim Motor muss der Ölmessstab umpositioniert werden. Das Originalrohr wird entfernt und mit einem Aluminium-Stopfen verschlossen.

Das original Ölsaugrohr wird durch eines mit Ölmessstab ersetzt.

Die mitgelieferten Motorhalter können nur montiert werden, wenn man den Keilriemenspanner umpositionert. Dazu gibt es eine Teileliste, im Gegensatz zum sehr detailliert beschriebenen Umbau der Ölwanne schweigt sich hier die Anleitung plötzlich aus, dieser Teil wird mit keinem Wort erwähnt. Auch der nachfolgende Motoreinbau lässt noch ein paar Fragezeichen stehen (unter anderem steht da was von einer Schablone für die Bohrung der Löcher für die Motorhalter im Rahmen - eine solche Schablone habe ich allerdings nirgends gefunden). Da hier zwar einigermassen klar ist, wo alles hin soll, aber diverse andere Teile im Weg sind, lasse ich das erstmal lieber bleiben und versuche mich da detaillierter schlau zu machen, bevor ich hier Mist baue...