Mittwoch, 26. September 2007

Motor und Getriebe zum Dritten

Da der Motor doch schon 59'000 Km auf dem Buckel hat, wird gleich mal der Zahnriemen gewechselt. Dazu hatte ich zum Glück professionelle Unterstützung, alleine wäre ich zu unsicher gewesen, ob ich ihn nicht mit um den einen oder anderen Zahn verschobenen Kurbelwelle wieder zusammengebaut hätte... Ach ja, wer das Bild unten genau ansieht wird feststellen, dass da genau das der Fall ist, um einen Zahn verschoben. Wurde aber natürlich noch korrigiert. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass sich die Kurbelwelle nicht vollständig drehen lässt. Mir war dann aber auch relativ schnell klar, woran das lag: das abgeänderte Ölfangblech hätte ich an zwei Stellen nicht nur verbiegen sondern mit der Flex kürzen müssen. Da hätte ich wohl die Anleitung doch etwas genauer lesen sollen... nun gut, das war auch recht schnell behoben. Der neue Halter für den Keilriemenspanner. Um ihn einbauen zu können müssen die Ölleitungen etwas nach unten verschoben werden. Das geht einigermassen gut wenn man die Hohlschrauben an beiden Enden der Leitung löst, die Leitung etwas nach unten drückt und die Hohlschrauben wieder anzieht. Nur sollte man darauf verzichten, wie ich dabei eine Hohlschraube abzudrehen... Nun fehlt eigentlich nur noch der Keilriemen. Den kann ich leider noch nicht montieren, da mir bei der Lichtmaschine noch eine Schraube fehlt. Die Lichtmaschine ist übrigens eine mit 70 Ampere, regulär ist scheinbar bei diesem Motor eine mit 100 Ampere verbaut. Diese sei allerdings für diesen Wagen zu stark und würde die Batterie nach und nach zerstören.
Motor und Getriebe, fast bereit für den Einbau. Sobald ich die Schraube für die Lichtmaschine habe und den Keilriemen verbaut habe werde ich den ersten Einbauversuch wagen.

Sonntag, 26. August 2007

Carosserie anpassen

Vor der Lackierung müssen die Carosserieteile angepasst werden. Löcher für Schrauben und Scheibenwischer müssen gebohrt werden, Lüftungsschlitze und andere Anpassungen am GFK müssen geschnitten werden.

Obwohl grundsätzlich recht genau stimmen die neuen Alu-Seitenplanken doch nicht überall hundertprozentig. Da ich hier etwas unsicher bin und nicht irgendwo zuviel wegschneiden will, hat mir Urs Vogel angeboten, diese Anpassungen zu übernehmen.
Dieses Angebot nehme ich natürlich gerne an. Also einmal den Seven kurzerhand aufladen und zu Urs Vogel fahren.
So lernt man auch einige Tricks wie zum Beispiel das Anzeichnen mittels Abdeckband.
Die Nase wird nach Ausrichtung mit dem Frontbügel verklebt, erst mal mit Spachtel, wenn der getrocknet ist wird das ganze durch Laminieren verstärkt.
Auch die Bohrungen für Haubenscharniere und Haubenhalter macht man am besten vor dem Lackieren.
Jetzt müsste man bloss noch Bremsflüssigkeit einfügen und fertig wäre die Seifenkiste! :-)

Motor und Getriebe zum Zweiten

Mittlerweile habe ich den richtigen Getriebeflansch bekommen, jetzt fehlt mir nur noch das Tachorad, um das Getriebe vollständig zu haben. Dies kann allerdings auch erst nach dem Getriebeeinbau noch ergänzt werden, somit ist das Getriebe nun für den Einbau bereit.

Beim Motor muss der Ölmessstab umpositioniert werden. Das Originalrohr wird entfernt und mit einem Aluminium-Stopfen verschlossen.

Das original Ölsaugrohr wird durch eines mit Ölmessstab ersetzt.

Die mitgelieferten Motorhalter können nur montiert werden, wenn man den Keilriemenspanner umpositionert. Dazu gibt es eine Teileliste, im Gegensatz zum sehr detailliert beschriebenen Umbau der Ölwanne schweigt sich hier die Anleitung plötzlich aus, dieser Teil wird mit keinem Wort erwähnt. Auch der nachfolgende Motoreinbau lässt noch ein paar Fragezeichen stehen (unter anderem steht da was von einer Schablone für die Bohrung der Löcher für die Motorhalter im Rahmen - eine solche Schablone habe ich allerdings nirgends gefunden). Da hier zwar einigermassen klar ist, wo alles hin soll, aber diverse andere Teile im Weg sind, lasse ich das erstmal lieber bleiben und versuche mich da detaillierter schlau zu machen, bevor ich hier Mist baue...


Donnerstag, 26. Juli 2007

Hinterachse

Heute war mal die Hinterachse dran. Auf das Differential kommt ein von Irmscher abgeänderter Deckel, schön alles mit Dichtmittel einschmieren und anschrauben.

Danach das Diff in den Rahmen einbauen, ziemlich mühsam, weil schwer und schlecht zugänglich (krummer Rücken...). Hat erst funktioniert, als ich entgegen der Anleitung den vorderen Halter erst am Rahmen und dann erst am Diff befestigt hatte. Danach die Schrauben anzuziehen war aber mangels Platz wieder ein äusserst mühsames Unterfangen.
Danach musste das Diff ausgerichtet werden, die Lücken zwischen Diffhalterung und Rahmen ausgemessen und Distanzhalter eingefügt werden. Statt mir solche Distanzhalter irgendwo drehen zu lassen habe ich einfach Unterlagscheiben verwendet. Sieht zwar nicht so professionell aus, ist aber billig und genau so gut.
Anschliessend konnte ich endlich meine Antriebswellen (die ich schon lange vor dem Bausatz hatte) verbauen; einfach einmal kräftig mit einem GROSSEN Gummihammer draufschlagen (der kleine rechts unten im Bild war definitiv zu klein) und schon sind sie drin. Noch die Schrauben am Radnabenflansch einschrauben und fertig ist die Hinterachse. Gut, etwas fehlt noch, das Diff müsste hinten unten noch mit dem Rahmen verschraubt werden, hier passt aber mal wieder nichts, muss morgen mal sehen ob ich irgendwas grundsätzlich falsch gemacht habe oder ob ich mal wieder basteln muss um es passend zu machen. Ach ja, und Öl einfüllen müsste ich wohl auch noch...

Mittwoch, 25. Juli 2007

Motor

Der Motor kriegt wieder wegen der Bodenfreiheit eine neue Ölwanne, eine Spezialanfertigungvon Irmscher. Dazu muss die alte entfernt und die Ausgleichswelle ausgebaut werden.



Die Ausgleichswelle wird durch Löcher in zwei Lagerschalenhalter geschmiert. Diese Löcher müssen verschlossen werden. Dies macht man, indem man die Halter ausbaut (die Schrauben löst man am einfachsten mit einem Schlagschrauber), die Lagerschalen entfernt (einfach mit einem Schraubenzieher anheben, geht ganz leicht), die Löcher auf 6.5mm aufbohrt (Standbohrmaschine) und ein M8 Gewinde hineinschneidet. Danach kann man sie mit Schrauben verschliessen.





Danach kommt anstelle der Ausgleichswelleneinheit ein Ölfangblech mit integrierter Ölwannendichtung hinein (Opel-Serienteil), das allerdings etwas angepasst werden muss, an einer Stelle etwas einfräsen, an zwei anderen Stellen etwas verbiegen.

Am Ende verbaut man noch ein gegändertes Ölsaugrohr (Irmscher Anfertigung aus zwei verschiedenen Serienrohren), dann kann die neue Irmscher-Ölwanne montiert werden.

Da der Motor aus einem frontgetriebenen Astra stammt, muss für das Getriebe hinter der Kupplung noch ein Lager eingetrieben werden, damit die längere Welle beim Heckantrieb nicht vibriert.


Jetzt muss ich noch einige Anpassungen bei Anlasser und Lichtmaschine vornehmen, dazu fehlen mir aber noch die Teile. Die sollten aber in den nächsten Tagen kommen.

Getriebe

Dem Omega B Getriebe muss man die Gussansätze und wegen der Bodenfreiheit die unteren Rippen abschleifen. Dauerte ca. 2 Stunden (ich habe es abgeschliffen, alternativ hätte man es wohl auch mit der Trennscheibe wegschneiden können).




Als nächstes kommt ein Distanzhalter unter das hydraulische Ausdrücklager




Die Schaltstange wird um fünf Zentimeter gekürzt



Zum Schluss muss das Getriebe noch für den mechanischen Tacho umgebaut werden. Dazu zieht man erst mit einem passenden Werkzeug den Flansch (von dem es übrigens zwei Versionen gibt, ich habe natürlich prompt den falschen erwischt, der richtige müsste von einem 2.0l Omega B sein) ab, danach den Simmerring enternen, dann kann man den Distanzhalter innen durch ein Schraubrad ersetzen. Neuer Simmerring rein und die vorhandene Blechabdeckung durch ein Führungsstück für das Tachorad ersetzen. Das Tachorad, dass in das Schraubrad hineingreift, fehlt mir leider noch. Mein Opel-Lieferant hat mir mitgeteilt, dass das nicht mehr lieferbar sei. Da muss ich mich bei Gelegenheit mal auf die Suche machen oder bei Irmscher nachfragen.



Es geht weiter

Am 30. Juni war der "Irmscher 7-Talk", die Gelegenheit habe ich genutzt, um endlich die schon lange Bestellten Teile abzuholen. Die böse Überraschung kam allerdings dann an der Grenze: Als ich beim Deutschen Zoll eine Ausfuhrbestätigung für die Rückforderung der MwSt haben wollte, teilte man mir da mit, dass es sowas für "nicht eingebaute Teile für Kraftfahrzeuge" nicht geben würde. Es gäbe da eine Weisung, dies sei die einzige Ausnahme, bei allem anderen ginge das problemlos. Na toll. Die Schweizer MwSt musste ich natürlich oben drauf trotzdem noch bezahlen. Wenn ich es mir hätte zuschicken lassen, wäre es überhaupt kein Problem, da dann der Händler der Ausführende sei und nicht ich als Privatperson. Hier warte ich noch auf eine Rückmeldung von Irmscher, die klären wollten, ob für Sie der Schweizer Zollstempel auf der Rechung genügt, damit ich die MwSt. zurückbekommen kann. Es geht immerhin um 900 Euro.

Zurück zu Hause habe ich dann gleich mal angefangen, den Kabelbaum zu verlegen. Noch ist zwar noch nichts festgezogen, da ich mir bei einigen Kabeln noch unsicher bin, ob die tatsächlich da hin gehören wo ich das vermute, aber die Halterungen sind zumindest alle schon mal angebracht.


Als Halterungen dienen solche Kabelbinderböcke, die sind selbstklebend und werden zusätzlich noch angenietet.

Dann hatte ich mir noch für die Befestigung der Carrosserieteile eine Zange für Nietmuttern besorgt, die ich gleich mal ausprobiert habe, hier für die Scheinwerferhalter.